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Shadowgate



Daten  
Name:ShadowgateKonsole:NES
Hersteller:Icom Simulations Inc.Sprache:Englisch
Multiplayer:---Speicherfunktion:---
Release:1989Genre:Text-Adventure



"Du stehst jetzt vor dem großen "Shadowgate" genanntem Schloß am Rande des Waldes. Ein Druide hat dir dieses Ziel deiner Reise prophezeit..."

Shadowgate ist eines von wenigen Klick-Text Adventure für das Nintendo Entertainment System. Es gab schon vorher ettliche Varianten des Spiels für den C-64, Amiga und viele mehr. In diesem Spiel schlüpfst du in die Rolle eines tapferen Ritters der die Aufgabe hat den dunklen Magier Warlock aufzufinden und zu vernichten. Warlock bereitet den letzten Schlag gegen das Gute vor: Er will den großen Tyrannen Behemoth zum Leben erwecken um die Welt zu zerstören. Natürlich seid ihr der Einzige der dieses Vorhaben verhindern kann.


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Vergleich NES(links) und Game Boy Color(rechts)



Schon im ersten Bild steht man vor einer verschlossenen Türe zum Schloß und dem ersten Rätsel, welches aber noch relativ einfach zu lösen ist. Man braucht nur etwas sorgfälltiger das Bild absuchen und schon findet man heraus wie sich der Eingang öffnen lässt. Um so mehr man in die Burg eindringt um so schwerer werden die Aufgaben. Da wären dann Aufgaben wie Geheimtüren finden oder Schränke absuchen um an Items zu kommen welche man später noch benötigt. Ab und zu muss man auch Items miteinander kombinieren. Bei solchen Rätseln dauert es oftmals schon sehr lange bis man herausfindet, wie die verschiedenen Items zusammen wirken.

Gegner gibt es in diesem Spiel nicht direkt. Es stellen sich dem Spieler zwar ab und an Monster in bestimmten Räumen in den Weg, diese sind jedoch nicht zu bekämpfen wie man es aus Rollenspielen wie Swords & Serpents oder Might & Magic kennt, sondern man benutzt einen bestimmten Gegenstand um den Feind zu verjagen oder zu töten. Der Feind wehrt sich nicht, sollte man jedoch ein falsches Item nutzen, kann es bei manchen Monstern passieren dass man selbst aus dem Raum verjagt wird oder gar sofort stirbt. Die Rätsel sind oftmals sehr unlogisch aufgebaut und es dauert dann schon eine Weile bis man auf die Lösung kommt. Ausserdem gibt es oft Abzweigungen in Räume von denen es dann kein Zurück mehr gibt. Die einzige Möglichkeit besteht dann darin neu zu beginnen und das kann dann schon sehr frustrierend sein.
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Das schlimmste im Spiel was dem Spieler zu schaffen macht ist die Fackel, die man mit sich trägt. Man kann zwei brennende Fackeln mit sich führen und man sollte immer darauf aufpassen dass sie nicht erlischen. Ab und zu findet man zwar wieder Nachschub, aber bei einigen Rätseln, bei denen man lange braucht um sie zu lüften, kann es schon mal vorkommen dass das Lichtlein erlischt. Ist es einmal soweit, dass die Fackeln erloschen sind und du keinen Nachschub mehr hast, dann wird es dunkel und ein Text erscheint in dem es heißt man sei im Dunkeln weiter maschiert, gestolpert und dass man sich dabei das Genick gebrochen hat. Somit ist man tot und man darf von vorne beginnen.

Rätsel für Rätsel und Raum für Raum bewegt man sich mit Klicken durch das Schloß um am Ende dem Obermotz gegenüber zu stehen, der ebenfalls durch ein kleines Rätsel besiegt wird.


Allein durch die kleine Erzählung über den Spielablauf und den hier enthaltenen Screenshots könnte man meinen, es handelt sich dabei um die gleiche Spielart wie beim bereits erwähnten Might & Magic, in dem man in Echtzeit durch Dungeons läuft. Wer das gedacht hat, den muss ich leider entäuschen. Das Spiel ist Bilderweise aufgebaut. Das heißt für jeden Raum und jeden Flur den ihr betretet gibt es nur ein Bild. Unten links am Bildschirm ist eine Karte auf der ihr eine weitere Tür anwählen könnt. Ihr könnt natürlich auch direkt im Bild auf die Tür klicken, sofern sie sichtbar ist. Klickt man nun auf die Tür so kommt gleich darauf der nächste Raum oder Flur und das Spiel beginnt von vorne. Für die Steuerung dient ein kleiner Cursor mit dem man auf Items im Bild fahren kann und sich anzeigen lässt um was es sich dabei handelt. Ausserdem kann man mit ihm bestimmte Dinge im Menü anwählen.


Die Grafik, beziehungsweise die einzelnen Bilder des Spiels sind sehr ordentlich gemacht und sehr schön anzusehen. Man hat auch sehr gut auf Details geachtet und somit eine tolle Atmosphäre geschaffen, auch wenn es sich nur um unbewegte Grafiken handelt. Die Musik ist sehr schön anzuhören und erweckt einen echten Fantasyflair. Es gibt auch beinahe für jeden Raum ein eigenes Musikstück, welche allesamt sehr gut sind. Die Steuerung mit dem Steuerkreuz ist sehr hakig, aber spielbar. Ausserdem bewegt sich der Cursor sehr langsam durchs Bild.


Die Story ist zwar sehr simpel gehalten aber fesselt denoch allein durch die Atmosphäre die das Spiel schafft. Für Adventure-Profis bestimmt etwas zu einfach gehalten, für Anfänger aber genau das richtige. Auf jeden Fall ein klasse Spiel und jedem zu empfehlen.

Anmerkung: Die Screenshots sind der französichen Version entnommen.


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Shadowgate - Screenshot - Das helle Mondlicht schimmert...
Das helle Mondlicht schimmert...
Shadowgate - Screenshot - Was lauert da in der Dunkelheit
Was lauert da in der Dunkelheit
Shadowgate - Screenshot - Rätsel im Dunkeln
Rätsel im Dunkeln
Shadowgate - Screenshot - Der Tod kommt auf leisen Sohlen
Der Tod kommt auf leisen Sohlen


 

  GrafikBewertung7/10
  SoundBewertung8/10
  SteuerungBewertung5/10
  UmfangBewertung6/10
  SpielspassBewertung7/10


 

Shadowgate ist eines meiner liebsten Adventures die es gibt, auch wenn der Umfang nicht so großartig ist.



Geschrieben von Naglfar

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