The Legend Of Zelda
| Daten | |||
| Name: | The Legend Of Zelda | Konsole: | NES |
| Hersteller: | Nintendo | Sprache: | Englisch |
| Multiplayer: | --- | Speicherfunktion: | Modulspeicher |
| Release: | 1986 | Genre: | Action-Adventure |
...und ich will euch nun erzählen von längst vergangenen Tagen. Von einer Legende die bis heute nicht vergessen ist. Lehnt euch zurück und lauscht meinen Worten. Ich erzähle euch die Legende von Prinzessin Zelda.
Vor vielen Monden wurde das Königreich Hyrule von dunklen Kreaturen überfallen, das Land verwüstet und die Tochter des Königs von einem grausamen Monster Namens Ganon verschleppt. Dieses Monster war hinter einem Artefakt her das unendlich Macht verleihen sollte und mit dem man über die Welt regieren konnte. Die Prinzessin hatte eine Vorahnung und teilte das Artefakt in acht kleine Teile auf und versteckte diese in acht Kerker die im Land verteilt waren. Ganon war jedoch so gierig nach diesem Objekt - welches übrigens Triforce genannt wurde - und sandte seine übelsten Kreaturen aus um danach zu suchen und Zelda zu entführen.
Viele Tage später, als der Krieg gegen Ganons Schergen aussichtslos erschien stapfte ein junger Mann durch die wundervolle Landschaft Hyrules. Er war grün gekleidet, trug eine grüne Mütze und einen Holzschild mit einem Kreuz darauf. Ohne irgendwelche Gedanken daran zu verschwenden was er in diesem Reich noch erleben wird wanderte er unbeirrt weiter bis er eine alte Frau im Gras liegen sah. Er eilte zu ihr hin und half ihr auf die Beine. Sie bedankte sich bei Link, so heißt er nämlich, aber schon kurz darauf erschrak sie als sie die Hand des Jünglings betrachtete. Er wich zurück und wusste nicht was los ist. Dann erklärte sie ihm alles: Ihr Name, sagte sie, sei Impa und sie ist die Zofe von Prinzessin Zelda. Dieses Mal, dass sie auf Links Hand sah, sei das Symbol das nur der eine trägt. Der wahre Held der kommen würde um das Königreich zu retten und zu beschützen. Link schüttelte ungläubig den Kopf und konnte darauf nur Antworten dass er dieses Mal schon seit Geburt an habe und noch niemand hatte in darauf angesprochen und er selbst machte sich nie Gedanken darüber. Es musste ein Irrtum sein.
Aber das war es nicht. Impa erzählte ihm alles was der neugeborene Held über Hyrule, Zelda und sich wissen musste und schon wenig später war er fest entschlossen sich auf den Weg zu machen um die Prinzessin zu befreien...

So startete er seine Reise. Ein weiter Weg lag vor ihm, er solle alle Teile der Macht finden und zu einem großen Dreieck zusammen setzen, wenn das erledigt ist soll er sich auf die Suche nach Ganons Versteck machen, den Tyrannen vernichten und die Prinzessin aus dessen Klauen retten.
Aber wie anfangen? Er hatte nicht einmal eine Waffe. Nichts außer seiner Kleidung und seinem Holzschild den er immer mit sich führte. Er erblickte vor sich eine Höhle. Sofort bewegte er sich darauf zu und siehe da, ein netter alter Mann mit weißem Bart und rotem Mantel (Nein, nicht der Weihnachtsmann
)Dieser überreichte dem grün bekleidetem Link ein Schwert, ein Holzschwert. Passend zu seinem Schild. Etwas entgeistert zog er von dannen. Und schon war es soweit, nur ein paar Meter weiter tauchten Monster auf. Was tun? Ach ja, die hölzerne Waffe. Los gehts... Und Stoß, hey, was war das? Ein Strahl kam aus der Klinge und erledigte den Gegner der noch nicht mal in seiner Reichweite war! Wow, welch Waffe! Dieses alte Holzteil war nicht nur ein gewöhnliches Spielzeug, nein, es war anscheinend eine magische Waffe. Hah, unbesiegbar dachte er sich und schon kurz darauf bekam er einen Treffer des Feindes zu spüren. Link wich etwas zurück und versuchte einen Angriff, doch diesmal kam kein Strahl, merkwürdig. Dann müsse er eben in den Nahkampf treten. Ein weiterer Gegner war erledigt und dieser verlor einen Rubin, das Zahlungsmittel in diesem Land -zack- der nächste Feind war hinüber der ein Herzchen hinterlies. Schnell sammelte Link das Herz auf und siehe da, er kam wieder etwas zu Kräften und nun konnte er auch wieder Strahlen abfeuern. Ah, so ist das also!
Da er nun bescheid wusste über seine Kampfkraft zog er weiter und suchte das erste Labyrinth auf, in dem eines der acht Triforceteile versteckt sein soll. In jedem dieser Kerker erwarteten ihn Unmengen an Monster die man in Oberwelt nicht sah. Außerdem gab es jede Menge Fallen und versteckte Wege die er durch Schalterrätsel und verschieben von Blöcken finden musste. In manchen der Kerker hatte es sich auch ein weiser Mann gemütlich gemacht um Link mit einem Tipp zu unterstützen, doch mehr als nur den einen Tipp bekam er nicht und hätte er den alten Mann attackiert wäre es dem Helden schlecht ergangen, aber warum hätte er das tun sollen?!
Endlich am Ende des Labyrinths angekommen, einen neuen Gegenstand gefunden, (davon fand er in jedem Kerker etwas anderes wie zum Beispiel neue Waffen oder andere nützliche Gegenstände die er meistens auch dafür brauchte um in den Labyrinthen weiter zu kommen) und allen Monstern und Fallen entkommen, trat ihm etwas großes gegenüber. Ein Wächter versperrte Link den Weg. Solche Wächter gab es in allen Unterwelten und immer war es ein anderes Biest. Einmal ein großer Drache, beim nächsten Mal ein Sandwurm bis hin zu riesigen spinnenartigen Wesen die man Gohma nannte.
So kämpfte er sich durch alle Unterwelten, erlangte ein Teil der Macht nach dem anderen und füllte seinen Rucksack reichlich mit neuen Waffen, Rubine und weiteren hilfreichen Gegenständen.
Darunter war auch eine Kerze. Damit konnte er Büsche in der Oberwelt verbrennen und unter manchen dieser Büsche gab es auch wieder geheime Treppen unter die Erde. Dann hatte er noch Bomben unter diesen Sachen die ebenfalls sehr nützlich waren. Damit konnte er rissige Mauern sprengen und somit weitere Durchgänge schaffen oder versteckte Räume freilegen, außerdem waren sie eine sehr nützliche Waffe. Doch wenn er nicht aufpasste verletzte er sich selbst bei der Sprengung. Der Rucksack war reichlich gefüllt mit tollen Sachen. Sogar einen Bumerang und Pfeil und Bogen hatte er später bei sich um sich noch besser gegen Ganons Horden zu verteidigen. Die besten Gegenstände die er jedoch finden konnte waren die Herzcontainer die er nach jedem großen Kampf in den Kerkern bekam. Sie gaben ihm Lebenskraft zurück und er bekam sogar noch zusätzlich Kraft dazu.
...gab es auch Gegner die gegen seine Waffen immun waren und gegen diese nur Zauberei half. Es gab irgendwo in den weiten Landen sogar Zauberstäbe mit denen er die Kraft des Feuers oder des Eises nutzen konnte. Dann gab es Monster die das Holzschwert von Link nur belächelten, aber dafür gab es noch zwei weitere Schwerter. zum einen das weiße Schwert und zum anderen das legendäre Master Schwert. Die stärkste Waffe im Land Hyrule die jedoch nur von dem einem Helden geführt werden konnte. Da es ja Monster gab die noch stärker als Octoroks oder Moblins waren brauchte Link auch besseren Schutz. Aber in seinem Abenteuer fand er sogar Kleidung die genau so aussah wie seine eigene, nur in rot und eine in weiß. Diese waren besser und schützten ihn mehr vor Angriffen als sein ursprüngliches Grüne.
Nicht nur Kleidung und Waffen konnten ihm weiter helfen. In Hyrule gab es auch etliche Händler, gute Zauberer und weise alte Frauen und sogar einen..., nein, das will ich euch nicht verraten, das glaubt ihr mir ja sowieso nicht, die Link halfen. Sie unterstützten ihn mit Waren, wie Heiltränke oder andere Ausrüstung, geheime Schriften die ihm weiter halfen oder nur einen guten Ratschlag. Komischerweise gab es anscheinend zu dieser Zeit noch keine Häuser in Hyrule und somit lebten diese Leute nur in kleinen Höhlen die sich alle sehr stark glichen und dadurch war es schwer für den Helden immer wieder die richtige Person zu finden wenn er jemand bestimmten suchte. Eine weitere Unterstützung bekam er von den lieblichsten Geschöpfen des Landes, den Feen, sie lebten an kleinen Teichen und sie konnten Links Wunden heilen.
...war riesig und es gab die verschiedensten Orte. Es gab die verlorenen Wälder, die man nur auf einem bestimmten Weg durchqueren konnte den Link rausfinden musste. Dann gab es im Tal der Könige einen riesigen Friedhof auf dem es angeblich spukte. Das Land wurde abgegrenzt durch das Meer im Süden und Osten und den Todesbergen im Norden von dem es heißt dort sei das Versteck Ganons. Viele Monsterarten gab es dort und sie fühlten sich überall wohl. Sogar in den Seen und Flüssen konnte man auf Zoras treffen die Link mit Energiekugeln bespuckten. Etliche versteckte und geheime Orte gab es zu entdecken die aber für Link nicht unbedingt wichtig waren um seinem Ziel näher zu kommen.
Viele Labyrinthe waren auch sehr gut versteckt und er musste lange suchen um diese zu entdecken.
Doch selbst nach der Rettung des Landes Hyrule nahm das Abenteuer kein Ende und erneut macht sich der Held auf die Suche nach dem Triforce. Die Dungeons jedoch sind nun an anderen Orten aufzufinden. (Nach dem ersten Durchspielen und dem erneuten Spielstart auf der gleichen Speicherung befinden sich die Dungeons nun an anderen Orten.)
...bis er die Todesberge erreichte um bald im finalen Kampf gegen Ganon zu stehen und Prinzessin Zelda zu befreien.
Aber er musste vorher alle Triforceteile finden um Ganon vernichten zu können...
So, nach dieser Geschichte kommen wir zum üblichen was die Technik des Spiels angeht.
The Legend of Zelda war etwas ganz neues für die Videospieler. Ein Spiel mit Vogelperspektive und ein klein bisschen Charakterentwicklung. Außerdem war dieses Spiel das erste am NES das über eine Batterie im Modul verfügte womit man seine Spielstände speichern konnte. Man konnte bis zu drei Spielstände anlegen, jederzeit abspeichern, jedoch fing man immer am Startfeld an.
Der Held musste auch nicht unbedingt Link heißen wenn man das nicht wollte, man durfte sich vor dem Start seinen eigenen Namen einschreiben.
Die Grafik ist eigentlich sehr schön, jedoch vermisst man richtige Bäume und Häuser. Außerdem sind es immer wieder die selben Grafiken nur anders eingefärbt. Ansonsten ist das Land sehr abwechslungsreich gestaltet.
Die Animationen von Link bestehen nur aus der Bewegung Füße und das stechen des Schwertes, ansonsten hat er keine weiteren. Die Gegneranzahl ist enorm. So gibt es die Tintenfischartigen Octoroks bis hin zu Mumien und böse Zauberer.
Die Musik ist ebenfalls wie bei allen Zeldatiteln hervorragend. Jedoch gibt es nur drei Melodien im ganzen Spielgeschehen. Die klassische Zelda Titelmusik in der Oberwelt, eine unheimliche Melodie in den Dungeons und eine weitere in Ganons Labyrinth. Des weiteren gibt es dann natürlich noch eine für den Abspann und für das Titelbild.
Soundeffekte sind ebenfalls in Ordnung auch wenn es nicht sehr viele gibt. Außerdem ist es am Strand sehr schön, wenn man das Meer rauschen hört, natürlich in NES Qualität. Nicht zu vergessen wären die klassischen Jingel, die ertönten wenn man einen Gegenstand erhält oder wenn man geheime Wege öffnet.
Die Steuerung ist sehr unproblematisch, einzigster Nachteil ist es dass man nicht Schräg laufen kann, das stört aber nicht besonders.
Die Menüführung ist ebenfalls sehr einfach gehalten und man hat schnell das gewünschte Item. Außerdem kann man sich immer neben dem Schwert und Schild, das Link standartmäßig trägt, ein Item auf der B-Taste festlegen das man sofort benutzen kann.
Ich habe die Einleitung zum größten Teil an die Geschichte angelehnt so wie es in der Anleitung des Spiels steht. Aber nicht hundertprozentig übernommen, sondern noch weiter ausgeschmückt. Einen Vorspann hat das Spiel leider nicht. Wie gerade erwähnt steht die Einleitung in der Spielbeschreibung. Wenn man das Spiel startet beginnt es auch sofort damit, dass die Spielfigur automatisch zu einer Höhle läuft und das Holzschwert bekommt.
Der Anfang einer legendären und sehr erfolgreichen Spielserie die bis heute ein Meisterwerk von Shigeru Miyamoto und Kensuke Tanab ist. Ein ganz klares Muss für jeden Zeldafan und Sammler.
(klicken zum Vergrößern)


Was soll man großartig sagen? Wie schon im Review erwähnt ist es der Anfang einer der besten Spielserien die es gibt. Und dank diesem Titel können wir uns immer wieder auf weitere Abenteuer mit dem sympathischen Helden freuen. Zelda hat mich damals wochenlang an den Bildschirm gefesselt und war mein Lieblingsspiel am NES und ist auch heute noch eins meiner liebsten Schätze.
Geschrieben von Naglfar
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