Pac-Man
| Daten | |||
| Name: | Pac-Man | Konsole: | NES |
| Hersteller: | Namco | Sprache: | Englisch |
| Multiplayer: | --- | Speicherfunktion: | --- |
| Release: | 1993 | Genre: | Arcade |
Alles begann im Jahr 1980 als ein junger Designer von Namco, der japanischen Firma die das erste Video-Arcade-Game Galaxian entwickelten, eine Idee hatte. Der Name dieses jungen Mannes war Toru Iwatani und seine Idee war ein Spiel das eine neue Ära in der Videospielbranche einleiten sollte. Die Idee hatte er als er gerade ein Pizza aß. Er schnitt sich ein Stück aus dem Teig und da kam ihm ein Gedanke: Die Pizza mit dem fehlenden Stück sah aus wie ein Kopf mit offenem Mund. Das Spiel wurde in Japan Puckman genannt in der Anlehnung an das japanische Slang-Wort "paku paku" was bedeutet, "Beim Essen den Mund auf und zu machen"
1981 kam das Spiel dann in die USA und die Firma Midway die es vertrieb nannte es um zu Pac-Man. Bis 1993 gab es das Spiel nur auf Konsolen von Atari und anderen Herstellern und natürlich am Spielautomaten in beinahe allen Spielhallen.
Erst 1993 kam das Famicom, beziehungsweise das europäische Nintendo Entertainment System in den Genuss des dreiviertel Mondes und feierte somit den Einzug auf den Nintendokonsolen.
Zur selben Zeit kamen weitere Pac-Man Titel für das SNES und den Game Boy, um die es jedoch hier nicht gehen soll.
Namco erfüllte mit der Umsetzung von Pac-Man einen Traum von Videospielfans auf der ganzen Welt. Pac-Man enthält alle Elemente der klassischen Arcade Umsetzungen. Wenn Pac-Man versucht seinen Gegner zu entkommen und alle Drops des Spielfelds in sich reinzustopfen ist zu Hause also Spielhallenatmosphäre angesagt.
Obwohl das Spiel Anfang der 80er Jahre erschien und binnen kurzer Zeit die Spielhallen eroberte hat es bis heute nicht an seiner Faszination verloren was etliche Remakes und Neuauflagen beweisen.
Das Spielprinzip ist einfach. Pac-Man muss innerhalb des Labyrinths alle Drops einsammeln um in das nächste Level zu gelangen. Dabei machen ihm vier Geister das Leben schwer denn diese sind anscheinend nicht so begeistert davon und sind dem Mond dicht auf den Fersen. Pac-Man hat gegen diese Geister keine Chance sollten sie ihn erwischen, jedoch gibt es in allen vier Levelecken Power-Drops die man einsammeln kann um für kurze Zeit das Spielchen umzudrehen und die Geister zu verjagen oder um Punkte zu erhalten, wenn man sie auffrisst. Neben den Power Drops winken aber auch noch Früchte wie zum Beispiel Kirschen, die einem viele Punkte gut schreiben und ab einer gewissen Anzahl ein Bonusleben schenken. Diese Früchte tauchen willkürlich in dem Labyrinth auf, verschwinden jedoch nach gewisser Zeit wieder. Also heißt es schnell dort hin und seinen Hunger stillen.
Von Stage zu Stage wird das Spiel schwieriger da die Geister immer schneller werden und die Power-Drops schneller ihre Wirkung verlieren.
Die vier Geister haben sogar Namen:
Der rote Geist ist Blinky. Er ist der trickreichste von allen und verfolgt Pac-Man wie ein Schatten. Er wird versuchen ihn in eine Ecke zu drängen.
Der rosa Geist Pinky hat eine besondere Stärke. Er ist der schnellste und somit Pac-Man ständig auf den Fersen. Nur gut dass es die Power-Drops gibt.
Inky der hellblaue Geist ist eher schüchtern und wirkt manchmal sehr verwirrt und erschrickt mehr vor Pac-Man als dieser vor ihm.
Der gerissenste von allen ist Clyde. Er versteht es ungemein, kleine gelbe Pac-Männer in die Ecken zu treiben und zu erschrecken.
Sollte es wirklich einmal soweit kommen dass man von den Vieren eingekreist wurde und es keine oder nur geringe Fluchtmöglichkeiten gibt, ist der Warptunnel eine große Hilfe. Der Tunnel befindet sich jeweils links und rechts der Levelseiten. Durch diesen Tunnel kann man hindurchgehen und kommt dann auf der gegenüberliegenden Seite wieder zum Vorschein. Leider kennen auch die Geister diesen Tunnel und könnten versuchen Pac-Man zu folgen.
Und das beweist dieses Spiel: Die Grafik von diesem Spiel ist eher zweckmäßig da diese direkt von der Automatenversion übernommen wurde, dennoch schön anzusehen. Unterschiede zwischen den Levels gibt es leider keine, noch nicht mal farblich. Ein paar Aufbauänderungen der Level hätte dem Spiel sicher sehr gut getan wie es beim Nachfolger Mrs. Pac-Man ist. Der Spielspaß von diesem Spiel ist jedoch sehr hoch und einmal begonnen will man unbedingt alle Drops fressen die im Level verteilt sind.
Das weltbekannte Jingel dürfte eigentlich jeder kennen. Das ist auch schon die ganze Musik die das Spiel hat. Soundeffekte bestehen nur aus kurzen und langgezogenen Piepgeräuschen die aber für das Game vollkommen ausreichen.
Den Arcade-Klassiker spielte man am Automaten mit einem Joystick. Am NES ist die Steuerung mit dem Gamepad jedoch sehr gut und man kommt schnell damit klar.
Wer jedoch lieber mit Stick spielen will für den lohnt sich der Nintendo NES Advantage.

Pac-Man hat bis heute nichts an Faszination verloren. Vielleicht gerade deswegen weil das Spielprinzip so einfach gehalten ist, das es sowohl Einsteigern als auch Fortgeschrittenen ermöglicht sofort begeistert in das Spielgeschehen einzutauchen.

Zwar nicht unbedingt das Highligt fürs NES und vor allem nicht zu dieser Zeit als es dafür erschien aber der Spielspaß ist enorm und es macht immer wieder Spaß. Es geht halt hauptsächlich darum Punkte zu machen da das Spiel keinerlei Story hat. Ich kenne Pac-Man von klein auf, seit ich Mrs. Pac Man für den Atari 2600 bekam und von da an war ich Fan dieses Spiels und bis heute spiele ich gern jede Art davon. Immer wieder landet das Spiel im Modulschacht des NES und seit einiger Zeit auch im Game Boy Advance.
Geschrieben von Naglfar
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